30. DO-DATE

Es wird unser 30. Do-Date, es heißt weiterhin, „Wir sind fix zusammen!” und diesmal:

Zur Hölle mit allen Fundis!

Zusammen sein heißt für uns auch die Religionsfreiheit und die Freiheit von Religion zu verteidigen. Während anderen Religionsgemeinschaften immer vorgeworfen wird, die Demokratie zu unterwandern, sind hierzulande seit Ewigkeiten christliche Fundamentalist*innen, die bei politischen Angelegenheiten mächtig mitmischen und dabei vielen schaden, das weitaus größere Problem. Denn sie waren und sind an der Macht.

Tausende Menschen in Österreich, die sich als christlich Nächstenliebende begreifen, engagieren sich für diejenigen, die arm gemacht und ausgegrenzt werden, setzen sich für Menschenrechte ein, organisieren sich gegen Abschiebungen, versuchen dem kalten Wind, der seit dem Dienstantritt der schwarzblauen Regierung und ihren Angriffen gegen den Sozialstaat noch stärker weht, etwas entgegenzusetzen.

Damit hat christlich-fundamentalistische Politik freilich nichts zu tun: Sie tritt nicht für Nächstenliebe ein, sondern betreibt im Gegenteil die Unterwerfung des Rechtsstaats unter eine patriarchale Ordnung.

Fundis sind die, die gegen gesellschaftliche Errungenschaften und Rechte, die von Frauen und LGBTIQ mühsam erkämpft wurden, eintreten, gegen offene Sexualerziehung, Verhütung, Abtreibung, Scheidung oder gegen die Ehe für alle vorgehen. Da geht es nicht um die freie Ausübung von Religion, Glauben oder auch Nicht-Glauben, sondern um die autoritäre Unterwerfung aller unter angebliche christliche Werte und somit auch um Macht und Geld.

So wie in Polen, Italien, Finnland, Kroatien Slowenien oder der Slowakei geht nun auch in Österreich rechte, neoliberale, sexistische und rassistische Politik Hand in Hand mit diesen christlich-fundamentalistischen Positionen.

Die sogenannte neue ÖVP von Sebastian Kurz ist durchzogen von vielen einflussreichen Fundis – sei es im Parlament selbst oder in den Kabinetten, Kurz hat den Fundamentalismus ganz nach Vorbild vieler Länder in die Schaltzentralen des Staates geholt.

Doch wir lassen uns das nicht gefallen, wir verbünden uns auch gegen sie im Widerstand, und machen die Verbindungen zwischen Fundamentalismus und Schwarzblau sichtbar.

Wir treffen uns dafür am 16. Mai am Bahnhof Wien Mitte und werden während der Demonstration einigen dieser Herrschaften einen lautstarken Besuch abstatten.

Den Regierenden, Nutznießerinnen und Mitläuferinnen werden wir ausrichten:

Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller keinen Millimeter ihrer erkämpften Rechte aufgibt!

Quelle: https://wiederdonnerstag.at/

Treffpunkt (Wien): 18:00 Bahnhof Wien Mitte (1030)

 

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